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Aktuelle Fotos von AFP
Für ein freies Tibet
02/08 | 11:57 GMT

©AFP
Exil-Tibeter protestieren in Indiens Hauptstadt Neu Delhi für ein freies Tibet. Aus Verzweiflung über ihre Lage hatten sich jüngst mehrere Tibeter angezündet. China hat Tibet im Jahr 1951 besetzt und kontrolliert die autonome Region mit harter Hand.
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Eine große Themenauswahl lädt ein
Santorum meldet sich im US-Präsidentschaftsrennen zurück
02/08 | 10:44 GMT

©AFP/Getty Images / Whitney Curtis
Der christlich-konservative Ex-Senator Rick Santorum hat neben Minnesota und Missouri auch die Vorwahlen der Republikaner im US-Bundesstaat Colorado für sich entschieden.

©AFP/Getty Images / Whitney Curtis
Santorum
Minneapolis (AFP) - Der christlich-konservative Ex-Senator Rick Santorum hat sich im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der US-Republikaner zurückgemeldet: Er gewann die Abstimmungen seiner Partei in Colorado, Minnesota und Missouri. Die Ergebnisse wurden als herber Schlag für den eigentlichen Favoriten Mitt Romney gewertet, der offenbar in den wertkonservativen Kreisen seiner Partei noch immer nicht akzeptiert wird.
Der Ausgang aller drei Abstimmungen ist nicht bindend für die Verteilung der Delegiertenstimmen, die Voten haben aber gehörige Symbolkraft. Mit seinen drei Siegen hat Santorum in jedem Fall Newt Gingrich den Rang als aussichtsreichster Romney-Rivale streitig gemacht. "Meine Damen und Herren, ich stehe hier nicht und beanspruche, die konservative Alternative zu Mitt Romney zu sein. Ich stehe hier, um die konservative Alternative zu Barack Obama zu sein", sagte Santorum bei seiner Siegesrede in Saint Charles in Minnesota. Der Ex-Senator hatte bereits den Vorwahl-Auftakt Anfang Januar in Iowa gewonnen.
animationSet
©AFP
ANIMATION: US-Vorwahlen
Besonders deutlich fiel Santorums Sieg in Missouri aus. Er erreichte 55 Prozent der Stimmen - mehr als doppelt so viel wie Romney mit 25 Prozent. In Minnesota errang Santorum 45 Prozent der Stimmen, Zweiter wurde in dem nördlichen Bundesstaat der texanische Senator Ron Paul mit 27 Prozent. Romney kam mit gerade einmal 17 Prozent nur auf den dritten Platz. Besonders überraschend war Santorums Sieg in Colorado, das im Vorfeld eigentlich als sicheres Terrain für ihn gegolten hatte. Santorum erzielte nach Parteiangaben 40 Prozent der Stimmen, Romney nur knapp 35 Prozent.
Romney gratulierte seinem Rivalen in einer Rede in Denver zu der "guten Nacht". Seine Veranstaltung zum Ende des Wahltages wurde von einer Sprayer-Attacke begleitet: Ein junger Mann sprühte dem Kandidaten Glitter ins Gesicht, er wurde vom Secret Service überwältigt.
©AFP/Youtube
VIDEO: Republikanische Außenseiter wittern Morgenluft
In Minnesota und Colorado waren am Dienstagabend Bürger zu sogenannten Caucuses zusammengekommen, um über die Bewerber zu diskutieren und anschließend abzustimmen. Während die Vorwahlen in Minnesota für alle Wahlberechtigten offen waren, durften in Colorado nur registrierte Anhänger der Republikaner ihre Stimme abgeben. Minnesota hat 40, Colorado 36 Delegierte zu bestimmen. Die endgültige Verteilung wird in beiden Staaten auf Parteitagen beschlossen, die Ergebnisse vom Dienstag sind lediglich ein Richtwert.
Ein reiner Stimmungstest war der Urnengang in Missouri, wo die Bürger den ganzen Tag lang in Wahllokalen über die Bewerber der Republikaner abstimmen konnten. Die Entscheidung über die 52 Delegierten des Bundesstaats fällt am 17. März, wenn sich die Republikaner zu Caucuses zusammenfinden.
Um beim Nominierungsparteitag Ende August zum Herausforderer von Obama gekürt zu werden, muss ein Bewerber in den Vorwahlen mindestens 1144 Delegiertenstimmen einsammeln. Als aussichtsreichster Anwärter gilt trotz seines Abschneidens am Dienstag weiter Mitt Romney, der Ende Januar den bevölkerungsreichen Bundesstaat Florida gewonnen hatte. Außerdem siegte der vom Parteiestablishment bevorzugte Multimillionär in New Hampshire und Nevada.

WELTGESCHEHEN
Santorum meldet sich im US-Präsidentschaftsrennen ...Deutsche Exporte übersteigen erstmals die Billionenmarke
02/08 | 12:53 GMT

©AFP / Fabian Bimmer
Die deutschen Exporte haben im vergangenen Jahr zum ersten Mal die Marke von einer Billion Euro überschritten. Laut Statistischem Bundesamt führte Deutschland 2011 Waren im Wert von 1060,1 Milliarden Euro aus - 11,4 Prozent mehr als im Vorjahr.

©AFP / Fabian Bimmer
Container im Hamburger Hafen
Wiesbaden (AFP) - Die Geschäfte der deutschen Wirtschaft mit anderen Ländern sind im vergangenen Jahr so gut gelaufen wie nie zuvor. Deutschlands Exporte überschritten 2011 erstmals die Marke von einer Billion Euro, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Auch die Einfuhren aus anderen Ländern erreichten vergangenes Jahr demnach ein Rekordniveau.
Deutschlands Unternehmen führten 2011 Waren im Gesamtwert von 1,060 Billionen Euro aus, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Das waren demnach 11,4 Prozent mehr als noch 2010.
Die Dynamik ließ dabei im Laufe des Jahres aber deutlich nach: Während der Außenhandel in den ersten Monaten des Jahres noch jeweils zweistellig im Vergleich zum Vorjahresmonat wuchs, legten die Exporte in den letzten drei Monaten 2011 nur noch zwischen 3,7 und 8,2 Prozent zu. Im Dezember gingen die Ausfuhren im Vergleich zum November sogar um 4,3 Prozent zurück.
Der Wert der Einfuhren im vergangenen Jahr belief sich laut Statistik auf 902 Milliarden Euro und überschritt damit die bisherige Höchstmarke aus dem Jahr 2008. Damals waren Waren im Wert von 805,8 Milliarden Euro eingeführt worden. Der Zuwachs der Importe im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2010 betrug nach Angaben der Statistiker 13,2 Prozent.

©AFP
Deutscher Außenhandel
Unter dem Strich stand damit weiterhin ein hoher Überschuss in der Außenhandelsbilanz: 2011 betrug er 158,1 Milliarden Euro. Ein Jahr zuvor hatte der Überschuss noch bei 154,9 Milliarden Euro gelegen.
Ein Großteil der Ausfuhren ging auch im vergangenen Jahr wieder in die Mitgliedstaaten der EU: Dorthin wurden Waren im Wert von 627,3 Milliarden Euro exportiert. Dies waren laut Statistik 9,9 Prozent mehr als 2010. Demgegenüber führte Deutschland Waren für 572,6 Milliarden Euro aus anderen EU-Staaten. Dies entsprach einem Plus von 13,8 Prozent gegenüber 2010.
Der Export in Drittländer außerhalb der EU legte gegenüber 2010 um 13,6 Prozent zu auf 432,8 Milliarden Euro, wie die Statistiker mitteilten. Die Importe aus Drittländern stiegen um 12,0 Prozent auf 329,4 Milliarden Euro.
Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) erklärte, aktuell sei die Lage bei den Exporten zwar "schwieriger". "Die deutsche Wirtschaft ist aber nach wie vor hoch wettbewerbsfähig", erklärte der Minister.
Der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) erklärte, der Außenhandel sei auch dieses Jahr trotz Rezessionsängsten "auf Kurs zu einem neuen Allzeithoch". Die derzeitige Schwächephase könne "die exzellenten Ergebnisse für das Gesamtjahr" nicht trüben.

WIRTSCHAFT
Deutsche Exporte übersteigen erstmals die ...Deutsche Exporte übersteigen erstmals die Billionenmarke
02/08 | 12:53 GMT

©AFP / Fabian Bimmer
Die deutschen Exporte haben im vergangenen Jahr zum ersten Mal die Marke von einer Billion Euro überschritten. Laut Statistischem Bundesamt führte Deutschland 2011 Waren im Wert von 1060,1 Milliarden Euro aus - 11,4 Prozent mehr als im Vorjahr.

©AFP / Fabian Bimmer
Container im Hamburger Hafen
Wiesbaden (AFP) - Die Geschäfte der deutschen Wirtschaft mit anderen Ländern sind im vergangenen Jahr so gut gelaufen wie nie zuvor. Deutschlands Exporte überschritten 2011 erstmals die Marke von einer Billion Euro, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Auch die Einfuhren aus anderen Ländern erreichten vergangenes Jahr demnach ein Rekordniveau.
Deutschlands Unternehmen führten 2011 Waren im Gesamtwert von 1,060 Billionen Euro aus, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Das waren demnach 11,4 Prozent mehr als noch 2010.
Die Dynamik ließ dabei im Laufe des Jahres aber deutlich nach: Während der Außenhandel in den ersten Monaten des Jahres noch jeweils zweistellig im Vergleich zum Vorjahresmonat wuchs, legten die Exporte in den letzten drei Monaten 2011 nur noch zwischen 3,7 und 8,2 Prozent zu. Im Dezember gingen die Ausfuhren im Vergleich zum November sogar um 4,3 Prozent zurück.
Der Wert der Einfuhren im vergangenen Jahr belief sich laut Statistik auf 902 Milliarden Euro und überschritt damit die bisherige Höchstmarke aus dem Jahr 2008. Damals waren Waren im Wert von 805,8 Milliarden Euro eingeführt worden. Der Zuwachs der Importe im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2010 betrug nach Angaben der Statistiker 13,2 Prozent.

©AFP
Deutscher Außenhandel
Unter dem Strich stand damit weiterhin ein hoher Überschuss in der Außenhandelsbilanz: 2011 betrug er 158,1 Milliarden Euro. Ein Jahr zuvor hatte der Überschuss noch bei 154,9 Milliarden Euro gelegen.
Ein Großteil der Ausfuhren ging auch im vergangenen Jahr wieder in die Mitgliedstaaten der EU: Dorthin wurden Waren im Wert von 627,3 Milliarden Euro exportiert. Dies waren laut Statistik 9,9 Prozent mehr als 2010. Demgegenüber führte Deutschland Waren für 572,6 Milliarden Euro aus anderen EU-Staaten. Dies entsprach einem Plus von 13,8 Prozent gegenüber 2010.
Der Export in Drittländer außerhalb der EU legte gegenüber 2010 um 13,6 Prozent zu auf 432,8 Milliarden Euro, wie die Statistiker mitteilten. Die Importe aus Drittländern stiegen um 12,0 Prozent auf 329,4 Milliarden Euro.
Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) erklärte, aktuell sei die Lage bei den Exporten zwar "schwieriger". "Die deutsche Wirtschaft ist aber nach wie vor hoch wettbewerbsfähig", erklärte der Minister.
Der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) erklärte, der Außenhandel sei auch dieses Jahr trotz Rezessionsängsten "auf Kurs zu einem neuen Allzeithoch". Die derzeitige Schwächephase könne "die exzellenten Ergebnisse für das Gesamtjahr" nicht trüben.




